Druckmaschinen im Abo: Wie das Heidelberg Subscription-Modell funktioniert

Druckmaschinen im Abo: Wie das Heidelberg Subscription-Modell funktioniert

Wann haben Sie das letzte Mal eine CD oder DVD gekauft? Wie lesen Sie am liebsten die neuesten Nachrichten: Laufen Sie noch zum Zeitungskiosk oder schnappen Sie sich Ihr iPad? In unserer heutigen vernetzten Welt gehören einmalige Einkäufe der Vergangenheit an. Anstatt Produkte zu kaufen, bevorzugen Verbraucher mehr und mehr das Pay-per-Use-Modell, das ihnen Wahlfreiheit und Flexibilität bieten. Dieser Trend ist in allen Branchen sichtbar, sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich – und betrifft auch die Printmedienbranche.

Vor zwei Jahren führte die Heidelberger Druckmaschinen AG ein revolutionäres Geschäftsmodell für Druckereien ein: Heidelberg Subscription. Thomas Fischer, Product Management Subscription bei der HDU, der die Entwicklung des Produktes von Anfang an begleitet hat, erklärt wie es funktioniert.

 

Herr Fischer, was ist das eigentlich – Heidelberg Subscription?

Um es kurz zu machen: Heidelberg Subscription ist kein Produkt, sondern ein neues, alternatives Geschäftsmodell. Heidelberg stellt dabei seinen Subskriptions-Kunden die Druckmaschine, Verbrauchsmaterialien, Serviceteile und Dienstleistungen zur Verfügung. Der Kunde bezahlt aber nicht für die bereitgestellten Produkte und Dienstleistungen, sondern für das, was er daraus macht – eben gedruckte Bogen. Wir sprechen von einem Pay-per-Use-Geschäftsmodell, weil der Subskriptions-Kunde mehr bezahlt, wenn er mehr druckt.

 

Und wo liegt dabei der Mehrwert für den Subskriptions-Kunden?

Der hohe Automatisierungsgrad unserer Maschinen bietet in Verbindung mit sorgfältig ausgewählten Materialien und professionellem Service bereits allen Kunden das höchste Produktivitätspotential in unserer Branche. Die Analyse der Daten der Heidelberg-Cloud zeigt aber, dass nicht alle Kunden dieses Potential im täglichen Einsatz voll ausschöpfen können. Und genau da setzen wir mit Heidelberg Subscription an.

  • Gemeinsam mit dem Subskriptions-Kunden setzten wir uns Produktivitätsziele, analysieren monatlich die erreichte Systemleistung und führen kontinuierlich Maßnahmen zur weiteren Steigerung der Produktivität durch. Heidelberg-Kollegen und Mitarbeiter des Kunden bilden dabei ein schlagkräftiges Team mit gleichgerichtetem Interesse – so verstehen wir Partnerschaft.
  • Der Subskriptions-Kunde muss dabei nicht in Equipment investieren und behält freie Mittel, die er verwenden kann um Wachstum zu finanzieren und sein Geschäft auszubauen, beispielsweise durch die Digitalisierung seiner Abläufe und Kundenbeziehungen oder die Entwicklung neuartiger, hochwertiger Druckprodukte.

 

Produktivitätssteigerung: Wie erzielen wir das?

Wichtige Elemente der Produktivitätssteigerung sind die Prozessautomatisierung (Push to Stop) und die Einführung eines durchgehenden Workflows (Prinect). Abgestimmte Verbrauchsmaterialien (Saphira) und vorbeugende Maschinen-Wartung (Preventive Maintenance) sorgen für durchgehende Produktion auf allerhöchstem Niveau. In monatlichen Performance Reviews (Überprüfungen) analysieren wir gemeinsam mit dem Kunden brachliegende Produktivitätssteigerungspotentiale und leiten gezielt Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung ab, wie z .B. Rüst-Workshop, Bedienertraining, Neugestaltung der Prozesse und Wertströme. Die Performance-Visualisierung im Heidelberg Assistant ist dabei ein wertvolles Hilfsmittel für die kontinuierliche Erfolgskontrolle.

Mehr Infos zu Heidelberg Subscription finden Sie  unter https://heidelberg-subscription.com

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